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Ein Stapel Zeitungen

Weihnachtsgrüße des Parlamentspräsidenten Dennis Buchner

22.12.2021
Parlamentspräsident Dennis Buchner / Foto: Abgeordnetenhaus von Berlin

Liebe Berlinerinnen, liebe Berliner

ich sende Ihnen herzliche Grüße aus dem Abgeordnetenhaus.

Für viele ist 2021 ein einschneidendes Jahr gewesen. Die Hochwasser-Katastrophe in NRW, Rheinland-Pfalz und Bayern hat Menschenleben gefordert und Existenzen zerstört. Die große Bereitschaft, vor Ort mit anzupacken und auch Geld zu spenden, hat aber auch gezeigt: Wenn es drauf ankommt, dann halten wir zusammen.

Das gilt auch für die Pandemie, die unseren Alltag insbesondere zu Beginn und jetzt auch zum Ende des Jahres bestimmt hat. Meine Gedanken sind besonders bei denen, die liebe Menschen wegen Corona verloren haben und nun ein trauriges Weihnachtsfest erleben. Sie sind nicht allein, wir denken an Sie!

Dass es seit Anfang des Jahres wirksame und sichere Impfstoffe gegen Covid-19 gibt, ist ein Lichtblick und erleichtert uns. Es zeigt sich aber auch: Noch sind die Impfquoten zu gering, um die Corona-Krise zu beenden. Ich danke allen, die schon beim Impfen waren, die sich jetzt „boostern“ lassen.

Die, die vielleicht bisher zu bequem waren, die sich sicher fühlen, bitte ich: Gehen auch Sie zum Impfen, schützen sich und andere und helfen dabei mit, die Krise zu beenden. Denn sicher geht es vielen wir mir: Die zeitliche Dimension der Pandemie mit ihren kleinen und großen Einschränkungen macht mürbe. Lassen Sie uns gemeinsam da rauskommen.

Und dennoch: Viele von uns haben wieder gelernt, sich an den kleinen Dingen im Leben zu erfreuen, dem ganz normalen Alltag in den eigenen vier Wänden eine neue Bedeutung zu schenken. Plötzlich wird auch die Geburtstagsfeier bei Minusgraden und auf Abstand im Vorgarten ein Highlight. Kilometerlange Spaziergänge durch Berlin lassen uns die Stadt und Kieze neu entdecken. Man hilft sich gegenseitig in Quarantänesituationen. Solidarität und ein neues Wir-Gefühl sollten wir uns bewahren.

Die kalte Jahreszeit ist die, in der uns besonders bewusst wird, wie wertvoll ein Dach über dem Kopf und ein warmes Zuhause sind. Ich möchte Sie bitten, nicht wegzuschauen, wenn Sie im Winter Menschen begegnen, die ein solches Obdach nicht haben. Mit einem ausrangierten Schlafsack, mit dem Aussortieren von Winterjacken und anderen Kleidungsstücken, vielleicht auch mit einer kleinen Geldspende für Organisationen, die Obdachlose unterstützen, können auch Sie mithelfen, die kalte Jahreszeit durchzustehen.

Ich wünsche Ihnen allen eine friedliche Weihnachtszeit. Bleiben oder werden Sie gesund, verbringen Sie Zeit mit ihren Lieben. Alles Gute für die Feiertage und das neues Jahr.