
Friede Springer erhält die Ehrenbürgerwürde Berlins
Am 26. Februar 2025 wurde Friede Springer im Roten Rathaus mit der Ehrenbürgerwürde des Landes Berlin ausgezeichnet. Im Rahmen des Festaktes hat die Präsidentin des Abgeordnetenhauses, Cornelia Seibeld, die Urkunde verlesen. Friede Springer ist die 124. Ehrenbürgerin der Hauptstadt und die achte Frau unter den Berliner Ehrenbürgerinnen und Ehrenbürgern.
Parlamentspräsidentin Cornelia Seibeld: „Friede Springer prägte die deutsche Medienlandschaft als Berliner Unternehmerin entschieden. Sie führte das Verlagshaus Axel Springer SE nach dem Tod ihres Mannes 1985 erfolgreich weiter und entwickelte Publikationen wie die ‚Bild‘ und die ‚Welt‘ fort. Bemerkenswert sind auch ihre gemeinnützigen Tätigkeiten in den Bereichen Wissenschaft, Kunst, Kultur und Bildung. Besonders hervor sticht dabei ihr Engagement im Gesundheitswesen für die Erforschung und Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Mit ihrem unermüdlichen Einsatz für das Gemeinwohl hat sie sich in und um Berlin verdient gemacht. Ich gratuliere Friede Springer herzlich zum Erhalt der Ehrenbürgerwürde.“
Friede Springer ist Vorsitzende des Vorstands der Axel Springer Stiftung, die gemeinnützige und wissenschaftliche Zwecke im In- und Ausland fördert. Mit der im Jahr 2010 gegründeten Friede Springer Stiftung unterstützt sie Projekte in der Wissenschaft, Kunst und Kultur, Erziehung sowie in der Allgemein- und Berufsbildung. Mit der Gründung des „Friede Springer – Cardiovascular Prevention Center at Charité“ entsteht ein neues Forschungs- und Präventionszentrum auf dem Campus Benjamin Franklin der Charité, um mittels individuell angepasster Risikodiagnostik akute Herz-Kreislauf-Komplikation zu verhindern.
Bei der Verleihung des Ehrenbürgerrechts handelt es sich um die bedeutendste Auszeichnung Berlins. Über die auszuzeichnende Person stellt der Senat Einvernehmen mit dem Abgeordnetenhaus her. Geehrt werden Persönlichkeiten, die sich in hervorragender Weise um die Stadt verdient gemacht haben.