1. zur Suche
  2. zur Hauptnavigation
  3. zum Inhalt
  4. zum Bereichsmenü
Grafik mit Text: Deine Stadt, dein Leben, dein AGH
Der Präsident Ralf Wieland. Vor ihm sitzt eine Schülerin. Auf dem Bild sieht man Fragezeichen und "Frag den Präsidenten"

Frag den Präsidenten...

„Was würden Sie wählen: Schönheit, Liebe, Geld oder Intelligenz?“ 

Hilke (14) und Zlata (14) nutzten ihr Praktikum im Abgeordnetenhaus und interviewten den Präsidenten Ralf Wieland. Frag auch du ihn, was dich interessiert und schick deine Frage an

oeffentlichkeitsarbeit@parlament-berlin.de


Ralf Wielands Antworten werden hier gepostet.

Mein erster Gedanke heute Morgen war, dass ich nicht ganz so früh ins Büro muss und es deshalb ein bisschen ruhiger angehen konnte.

Nachdem ich mich ein bisschen informiert habe, entschloss ich mich eine kaufmännische Ausbildung zu machen. Besonders den Bereich Speditionskaufmann fand ich interessant und man bekam da auch eine gute Ausbildung.

Schon vor dem Beginn meiner Ausbildung war ich Mitglied der SPD, ich bin damals als Schüler 1973 eingetreten und habe dann ehrenamtlich gearbeitet. Dann kam ich nach Berlin und konnte aber leider nicht so aktiv sein. Später habe ich dann aber den Wiedereinstieg in die ehrenamtliche Arbeit gefunden und irgendwann hat es mich gereizt, sodass ich mich auf eine Stelle bewarb. Ich war erstmal hauptamtlicher Mitarbeiter der SPD und dann ergab sich irgendwann mal die Frage, ob man ein Mandat anstreben sollte, was ich dann auch gemacht habe. Aber das war nicht von Anfang an geplant.

Die Aufgaben sind in drei Bereiche unterteilt. Das Eine ist das, was man im Fernsehen sieht, man leitet die Sitzung, zumindest zeitweise. Das Zweite ist, dass man auch oberster Dienstherr einer Behörde oder einer Verwaltung, nämlich der Abgeordnetenhausverwaltung, mit ungefähr 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist. Außerdem vertritt und repräsentiert man das Parlament bei den vielfältigsten Terminen.

Ich glaube, dass ich ausgeglichen bin und das würde ich schon als eine Stärke bezeichnen. Außerdem bin ich nicht nachtragend. Meine Schwäche ist, dass ich „nichts“ vergesse und dass ich, gerade was Essen betrifft, etwas undiszipliniert bin.

Physik.

Nein, denn jeder hat doch schon mal eine schwierigere Phase mitgemacht. Ich finde, bei jungen Menschen lohnt es sich bei jedem darum zu kämpfen, den genauen Weg zur Vernunft zu ermöglichen. Das ist zwar die Hauptaufgabe der Eltern, aber diese können sich auch zur Unterstützung an Streetworker und Jugendsozialarbeiter wenden.

In die Schule geht man eher als junger Mensch, da sollte die Schule schon eine Priorität haben, das andere kommt später sowieso noch.

Dann würde ich die Liebe nehmen, denn das ist die Grundlage für ein glückliches Leben.

Das kann ich so nicht sagen. Wenn ich das auf meine persönliche Beziehung mit meiner Frau übertrage, könnte ich nicht sagen, dass wir in allen Punkten gleich oder gegensätzlich sind. Ich glaube, es kann sowohl als auch sein.

Wenn wir uns alle genug Mühe geben, dann als ein Land, was nach wie vor wirtschaftlich sehr stark und modern ist. Das bedeutet, dass wir diese ökologische Wende auch bewältigt haben. Ich hoffe, dass wir so bunt bleiben, wie wir es heute schon sind und es uns bis dahin hoffentlich gelingt, dass dann wirklich die allermeisten Menschen in unserem Land friedlich miteinander umgehen können.

Das ist natürlich Wohnungsbau und Miete, also Wohnungswirtschaft. Ein weiteres wichtiges Thema ist Klima und der Schwerpunkt Mobilität. Das dritte Thema, gerade aufgrund der aktuellen politischen Entwicklung, ist das gesellschaftspolitische Klima bzw. die Organisation des friedlichen Zusammenlebens. Das sind für mich die drei wichtigsten Themen, obwohl es natürlich noch viele andere Themen gibt, die nicht weniger wichtig sind.

Wir bieten  beide Möglichkeiten an und wenn der Bedarf steigt, dass junge Menschen Abitur lieber in dreizehn Jahren machen möchten, dann muss man diesen Bedarf absichern. Einen solchen Weg zu gehen, darf nicht daran scheitern, dass wir nicht genug Plätze anbieten können.

Wenn die Regierung eine Veränderungsnotwendigkeit sieht, verabschieden sie einen Gesetzesentwurf zur Änderung eines Gesetzes und leiten es dem Abgeordnetenhaus zu. Nachdem das Gesetz eine Drucksachennummer bekommen hat, wird es in einer ersten Lesung im Parlament behandelt und dann einem oder mehreren Ausschüssen überwiesen. Wenn es eine  Beschlussempfehlung aus den Ausschüssen gibt, dann kommt es zur zweiten Lesung wieder ins Plenum zur endgültigen Beschlussfassung. Das ausgefertigte Gesetz wird von mir und dem Regierenden Bürgermeister unterschrieben, der es dann verkündet. Nachdem es im Amtsblatt veröffentlicht wurde, ist es wirksam.

Frag den Präsidenten live oder per Mail...